Der Sommer ist vorbei..

Oder: mein blöder Hund und die Natur…

Ich: hmmm, ich glaube, wir müssen langsam mal raus. Ich würd‘ noch gerne Bier holen und du musst bestimmt pinkeln. Aber es Regnet momentan ziemlich stark.

Er: Jaaaa! Raus! Rausgehen! Jetzt sofort Rausgehen! Wedel wedel wedel

Ich: Alter, es pisst echt heftig! Vielleicht noch ’ne Viertelstunde warten? Vielleicht wird’s ja weniger?

Er: Neiiin! Jetzt raus! Jetzt sofort! Bitte bitte bitte!

Ich: Na gut, ich zieh mich mal langsam an, und dann schauen wir mal.

Er: Du ziehst dir ’ne Jacke an! Toll! Rausgehen! Rausgehen! Rausgehen!

Ich ziehe mich an und fülle meinen Rucksack mit Leergut, derweil rotiert der Hund vor lauter Vorfreude durch die Wohnung.
Wir gehen den Hausflur hinab und öffnen die Haustür…

Er: Super! Super! Super!! Wir gehen Raus!

Fünf Schritte bis zum Bürgersteig..

Er: Mah! Alter! Da fällt ja Wasser auf mich!! Ich werde nass!! Mach daß es aufhört!!!

Ich: Ey Alda – du wolltest unbedingt raus! Das Wetter habe ich nicht gemacht. Ich hab dich gewarnt.

Er zieht mich an der Leine total angekotzt durch die Straßen und wird immer nasser..

Ich: Was ist jetzt mit Pinkeln und Kacken? Du wolltest doch unbedingt raus..

Er: UUääähh! Ist alles so nass hier! Ich mag nicht. Das ist so unangenehm!

Also laufen wir weiter durch die Gegend. Ich kaufe am Kiosk mein Bier, er pinkelt sich an einem Busch komplett aus, damit die Blase nicht platzt. Kacken ist nicht – das nasse Gras am Popo kann ja kein Hund ertragen!

Zurück vor der Haustür werde ich komplett ignoriert. Er schaut mich nichtmal an, er will nur auf seinen Teppich. Ich bin wieder einmal schuld daran, daß es regnet.