Archiv für August 2016

Das tut weh :-(

Das ist so ein Foto, das mir persönlich wirklich weh tut. Nur ein einziger Schnappschuss, der aber die ganze Perversion und Grausamkeit von Tierparks und Zoos zusammenfasst.

Hundeleben im Sommer

Da kommen wir eben in der Dunkelheit nach zwei Stunden von der Hundewiese zurück, steigen noch langsam die drei Stockwerke hoch in unser Heim. Draußen und drinnen immer noch über 26°C.
Ich nehme Rübi das Halsband ab, packe den Rucksack aus, der Hund steht derweil doof hechelnd im Flur herum.

Erst nachdem ich ihn in das Badezimmer rufe und in seinem Trinknapf herumplätschere, trinkt er etwas. Und er trinkt viel

Wir sind wie ein altes Ehepaar. Wir werden spürbar beide alt, und er wird vor mir sterben. Aber diese Vertrautheit, diese Art von blindem Verständnis, wortlose Kommunikation – das ist der Grund, warum ich alte Hunde mag.

Ich habe Rübi im Alter von ca. 4 – 5 Jahren vor sechs Jahren aus einem ausländischen Tierheim übernommen. Ich werde niemals erfahren, wie er als niedlicher kleiner Welpe aussah. Aber ich werde ihn in meinen Armen halten, wenn er irgendwann mal stirbt. Das habe ich ihm versprochen; das bin ich ihm schuldig.

Rübi

Okayyy…

Der Friseur-Salon hier um die Ecke vermeldet im Schaufenster:

Ich hoffe mal nicht, daß da eine Mitarbeiterin amputiert oder gar geköpft wurde… ^^

Der schon wieder..

ahnungslose Möchtegern-Tierfreunde nerven

Schon zum zweiten mal innerhalb einiger Wochen bekam ich eben das ahnungslose Gequatsche von „Tierfreunden“ mit.

Ich stehe im Kiosk und höre, wie Passanten draußen im Vorbeigehen über meinen Hund reden: „zu kurz angebunden“, „kann sich nicht mal hinlegen“,..

Ja, richtig! Ich binde meinen Hund immer recht kurz mit der Leine in seiner Kopfhöhe am Baum vor dem Kiosk fest. Ich mache das absichtlich!
Denn ich lebe seit rund sechs Jahren mit ihm und weiß, daß er jeden Dreck fressen würde, der rund um den Baum liegt, wenn er mit seinem Kopf den Boden erreichen könnte. Weggeworfene Brötchen, angefressenes Fastfood, Schokoriegel, und auch die Scheisshäufchen anderer Hunde.
Oft genug habe ich nach solchen Vorfällen am nächsten Tag seinen Durchfall vom Teppich kratzen müssen.

Und nein – er soll sich aus diesem Grund auch nicht hinlegen können. Das ist nicht nötig! Wir waren eben zwei Stunden auf der Hundewiese und er konnte laufen, rennen, sitzen, liegen, sich wälzen wie er wollte. Wir sind nun auf dem Weg nach Hause, wo er sitzen, gehen und liegen kann, wie er will. Auch auf dem Sofa.

Es wird meinen Hund nicht umbringen, wenn er mal drei Minuten kurz angebunden vor dem Kiosk warten muss.
Es könnte ihn aber umbringen, wenn er in dieser Zeit mit langer Leine angebunden irgendwelchen Dreck frißt, den Menschen dort weggeworfen haben.

Vielfältig schön.

Ich stolperte gerade mal wieder über so ein animiertes Gif-Bildchen, das ich sehr toll finde.
Eines der wenigen Bilder, das mich auf mehreren verschiedenen Ebenen anspricht. Es ist ein schönes Beispiel für Spontaneität, Humor, Menschlichkeit, friedfertige Sportlichkeit.
Boxer

PokeMongo


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