ahnungslose Möchtegern-Tierfreunde nerven

Schon zum zweiten mal innerhalb einiger Wochen bekam ich eben das ahnungslose Gequatsche von „Tierfreunden“ mit.

Ich stehe im Kiosk und höre, wie Passanten draußen im Vorbeigehen über meinen Hund reden: „zu kurz angebunden“, „kann sich nicht mal hinlegen“,..

Ja, richtig! Ich binde meinen Hund immer recht kurz mit der Leine in seiner Kopfhöhe am Baum vor dem Kiosk fest. Ich mache das absichtlich!
Denn ich lebe seit rund sechs Jahren mit ihm und weiß, daß er jeden Dreck fressen würde, der rund um den Baum liegt, wenn er mit seinem Kopf den Boden erreichen könnte. Weggeworfene Brötchen, angefressenes Fastfood, Schokoriegel, und auch die Scheisshäufchen anderer Hunde.
Oft genug habe ich nach solchen Vorfällen am nächsten Tag seinen Durchfall vom Teppich kratzen müssen.

Und nein – er soll sich aus diesem Grund auch nicht hinlegen können. Das ist nicht nötig! Wir waren eben zwei Stunden auf der Hundewiese und er konnte laufen, rennen, sitzen, liegen, sich wälzen wie er wollte. Wir sind nun auf dem Weg nach Hause, wo er sitzen, gehen und liegen kann, wie er will. Auch auf dem Sofa.

Es wird meinen Hund nicht umbringen, wenn er mal drei Minuten kurz angebunden vor dem Kiosk warten muss.
Es könnte ihn aber umbringen, wenn er in dieser Zeit mit langer Leine angebunden irgendwelchen Dreck frißt, den Menschen dort weggeworfen haben.