Eintopf!

Da ich heute wieder Lust hatte, zuhause zu #kochen, hau ich euch jetzt mal mein Lieblings- #Rezept für einen simplen aber leckeren #Eintopf ’raus:

Opa ★Miller’s Kartoffel-Möhren-Eintopf

Es ist optimiert für #Minimalismus: möglichst wenige Utensilien in kleiner Küche.

Benötigte Kochutensilien:

  • Ein großer Kochtopf, ca. 6 – 7 Liter fassend
  • Eine entsprechend große Herdplatte
  • Eine (saubere) Spüle
  • Ein vernünftig großes Schneidebrett.
    (nein! kleine Frühstücks-Brettchen sind nicht okay!)
  • Drei möglichst scharfe Messer: ein großes Kochmesser, ein kleines Kochmesser, ein Schälmesser.
    (Pro-Tip: scharfe Küchenmesser niemals in einer Spülmaschine reinigen. Dann lieber gleich wegschmeißen und neue kaufen..)
  • Und der von Oma geerbte Kartoffelstampfer! :)

Zutaten für ca 5 – 6 Personen (oder einen Single-Haushalt mit Kühlschrank für fast eine Woche):

  • Ein Netz Kartoffeln, 2,5 kg
  • Ein Beutel Möhren, 1 kg
  • Eine Knolle Knoblauch
  • Eine große Metzger-Zwiebel
  • Schinkenwürfel, ca.250 gr, (gibt’s als Fertigpackung)
  • Eine Fertigpackung “Mini-Frikadellen” (Sorry Vegetarier, an dieser Stelle könntet ihr dann spätestens jetzt alternative Vorschläge einbringen.)
  • Irgendein Fett oder Öl zum Braten.
  • Salz, Pfeffer, Instant-Gemüsebrühe, o.ä. Was man halt so persönlich als Würze mag.

Zubereitung

  • Phase 1

    • Kochtopf halb mit Wasser füllen
    • Kartoffeln und Möhren schälen und reinwerfen.
    • Danach Zwiebel schälen und würfeln.
    • Kochtopf mit Inhalt in die (saubere) Spüle ausgießen und gut ausspülen. (Kartoffelstärke hat sich abgesetzt).
    • Topf auf den Herd und anfeuern auf volle Pulle, Zwiebeln rein, warten bis das restliche Wasser verdampft ist und dann Fett oder Öl dazu.
    • Zwischenzeitlich Knoblauch schälen und kleinschneiden.
    • Anbraten bis die Zwiebelwürfel leicht braun werden.
      (Pro-Tip: Zwiebeln sind beim Braten echte Bitches! Erst passiert lange nichts und dann sind sie plötzlich verbrannt. Also aufpassen und regelmäßig umrühren!)
    • Schinkenwürfel und gehackten Knoblauch dazugeben und noch ein paar Minuten auf halber Hitze anschwitzen, dann mit etwas Wasser ablöschen und ein wenig weiterköcheln lassen.
  • Phase 2

    • Topf vom heißen Herd nehmen und das Schneidebrett wieder hervorholen.
    • Kartoffeln und Möhren aus der Spüle kleinschneiden und in den Topf geben. (Das kann etwas dauern bei rund vier Kilo, aber je kleiner man das Gemüse schneidet, desto kürzer ist die anschließende Garzeit.)
    • Wenn alles im Topf ist, das ganze Zeugs mit (optimalerweise heißem) Wasser auffüllen, bis es fast von Wasser bedeckt ist.
    • Nun noch Gewürze und evtl. Kräuter hinzugeben, zurück auf den Herd und kräftig Kochen, bis Kartoffeln und Möhren gar sind. (Regelmäßig umrühren und den Wasserstand bzw. die Konsistenz prüfen).
    • Unterdessen kann man dann die gekauften “Mini-Frikadellen” (oder was man sonst so als Highlight für den Eintopf vorgesehen hat) kleinschneiden.
    • Wenn das Gemüse gar ist, den Inhalt des Kochtopfes mit Oma’s Kartoffelstampfer zerstampfen, wie es einem beliebt.
    • Anschließend die zerstückelten Frikadellen unterrühren und das alles noch etwas ziehen lassen.
  • Phase 3

    • Am geilsten schmecken Eintöpfe sowieso immer in den Tagen, nachdem man sie gekocht hat. Also während des Kochens lieber etwas zurückhaltender würzen, die Aromen ziehen über Nacht noch richtig durch und entfalten sich.


1 Antwort auf „Eintopf!“


  1. 1 Paul 15. Januar 2017 um 12:10 Uhr

    DAS nenne ich mal Understatement at it’s best!
    Der Mann KANN kochen – und was präsentiert er der Welt im Netz?
    Ein Eintopfrezept…

    (btw: ich LIEBE Eintöpfe!)

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