Der Dunning-Kruger-Effekt

Seitdem ich über den Dunning-Kruger-Effekt gelesen habe, bemerke ich ihn (leider) immer öfter bei Menschen, mit denen ich zu tun habe(n muss).
Das ist nicht wirklich schön, aber immerhin erhellend für mich, weil es meine Einschätzung mancher Menschen ein wenig zurecht rückt.

Da hatte ich z.B. vor ein paar Tagen eine Unterhaltung mit einem Bekannten, der ein extremer Pedant, Klugscheisser und nebenbei überzeugter Apple-User ist. Er kennt sich aus mit Computern, Internet usw…
Unser Gespräch drehte sich um WhatsApp, Privatsphäre, Datenschutz etc. Er sagte dann so etwas wie „Jaa, schon klar – aber da sollte man nicht so paranoid sein. Natürlich haben so große Firmen wie Facebook und Google da ihre Anglorhythmen, mit denen sie..“ BAM! Sorry – what?! Meine Ohren haben sich bei dem Wort „Anglorhythmen“ sofort abgeschaltet.

Tut mir leid – aber der Kandidat hat sich soeben selber disqualifiziert für weitere Gespräche über Computer, Internet und alles Weitere in diesem Themenbereich. Und obendrein hat er auch traurigerweise meine Vorurteile gegenüber verblödeten Apple-Fans bestärkt.


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