Archiv für Oktober 2018

WDR fucks my mind

Der WDR hat mir heute in seiner Online-Präsenz einen Hirnfick verpasst:

Online-Handel

Ja nee, war klar…
Ich bestelle in einem spezialisierten Online-Shop drei kleine Gummi-Figuren, Versand per DHL für 3,90€.
Nach inzwischen acht Tagen kommt die Bestellung heute bei mir an – per Briefträger als schlecht verpackte Warensendung im dünnen, leicht beschädigten Papierumschlag für 2,20€.

Ich hätte denen auch gleich sagen können, daß ein DHL-Päckchen für 3,90€ etwas übertrieben ist. Allerdings hätten sie auch als Warensendung für 2,20€ eine etwas robustere Verpackung wählen können. Immerhin ist der Inhalt recht unempfindlich und nichts ist verloren gegangen.

Daß ich als Neukunde dieses Shops einen Gutschein über 0,50€ als “Willkommensgeschenk” bekommen habe, übersehe ich jetzt mal. Ich werd’ jetzt gleich mal bei diesem Online-Shop meinen Kunden-Account löschen, den ich für meine Bestellung anlegen musste. Nicht, daß die noch meine Mail-Adresse für 0,80€ weiterverkaufen oder ähnliches…

My home is 127.0.0.1

Nach vielen vielen Monaten ist mein Linux-Hauptsystem inzwischen perfekt für meinen Geschmack und meine Bedürfnisse eingerichtet. Es ist quasi gewachsen und viele kleine Details habe ich individuell an meine Wünsche angepasst.

Die andere Seite der Medaille sind allerdings so einige kleine Fehler und Ausfälle, die sich im Laufe der Zeit u.a. auch durch mein Zutun eingenistet haben.
Neuerdings habe ich z.B. in sämtlichen Videoplayern ein schwarzes Bild, wenn der Rechner vorher im Standby war. Sämtliche Recherchen und Fehlersuche führten zu einer einfachen Lösung: ein Reboot hilft (Windows lässt grüßen! :-[ )

Nunja, Ende des Jahres endet der Support für mein System ohnehin und ein direktes Upgrade auf die nächste Version ist offiziell nicht vorgesehen. Also werde ich mich mal nach Alternativen umschauen und auch ein komplettes Image der Festplatte sichern.

Immerhin ist sowas unter Linux möglich: Home-Verzeichnis mit allen persönlichen Dateien und Einstellungen sichern, Paketliste aller installierten Programme erstellen, Konfigurations-Dateien des Systems kopieren, das alles Stück für Stück ausgewählt auf ein neues System übertragen.
Das kann zwar Tage dauern, bis das neue System wieder fast genauso funktioniert und sich anfühlt, wie das alte – aber damals, als ich noch Windows nutzte, musste ich in solchen Fällen immer nahezu ganz von vorne anfangen.