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Ach, Deutschland… Seufz.. m(

Da versuchte ich gerade, mit MediathekView einen Spielfilm aus der ARD-Mediathek herunterzuladen. Der Download war nach einer Sekunde ohne Fehlermeldung beendet. Huh?!
Nach zwischenzeitlichem Check der Konfiguration und zwei weiteren Download-Versuchen immer noch das selbe Ergebnis: eine 749,8 kB große mp4-Datei.

Na gut, dann schau ich mir die Datei mal eben an:

Jugendschutz

„Das Internet ist für uns alle Neuland…“

Ei ei ei – Bastelei

Was Technik und insbesondere Medien betrifft, war ich noch nie ‚up to date‘. Aber mit etwas kreativem Gebastel habe ich immer noch das erreicht, was mich zufriedenstellte oder zumindest Übergangslösungen gefunden (die oft sogar dauerhaft so blieben).

Nach Abschaltung von DVB-T vor ein paar Tagen habe ich jetzt eben mein uraltes Thinkpad (R51) aus dem Schlafzimmer geholt. Das steht dort seit ca. einem Jahr, nachdem mein Schlafzimmer-Fernseher kaputt gegangen war und holt sich per WLAN über eine Online-Mediathek frei empfangbare Sender.

Mein Wohnzimmer-TV ist ein ca. 3 Jahre alter 23′‘-Flatscreen mit wenigen Funktionen und inzwischen schon einigen Fehlern – aber ausgestattet mit so einigen Anschlussbuchsen. ^^

Da läuft dann eben jetzt ZDF über’s Internet in ein 15 Jahre altes Notebook, via VGA- und Audio-Kabel weitergeleitet in einen 3 Jahre alten Flatscreen, der den Ton über Kabel an eine 25 Jahre alte HiFi-Anlage weiterreicht. Geht doch! :-)

Subversiv

In der New Yorker U-Bahn ist das Mitführen von Hunden strikt verboten.
Mit einer Ausnahme: der Hundehalter transportiert seinen Hund in einer Tasche.

Ikea

Älter werden

Ich glaube, das wirklich Beschissene und Deprimierende am alt werden ist nicht eventuelle Degeneration, körperlicher und geistiger Abbau, Pflegebedürftigkeit, Demenz, usw.

Das setzt im Kleinen schon viel früher an. Man lernt im Laufe der Jahre immer mehr jüngere Menschen kennen, die einige Dinge, auf die man mehr oder weniger stolz war, die man einfach „gut konnte“, offensichtlich besser beherrschen. Ob jetzt körperlich oder geistig.

Da kannst du dann 40 Jahre lang ein guter Schwimmer gewesen sein, eine Fremdsprache flüssig sprechen, ein Musikinstrument virtuos beherrschen.
Irgendwann in deinem Leben läuft dir dann unweigerlich jemand über den Weg, der das, worauf dein kleiner Stolz aufbaute, noch besser beherrscht.

Und Stück für Stück, Jahr für Jahr geht dir immer mehr deiner eigenen Wertschätzung verloren.

So manche Leserkommentare

tun richtig weh:

Höhle

Lecki Lecki Lecki! :)

Parmesan

Doh!

Behinderung

Immanuel

Kant

Wenn Saudi-Prinzen fliegen

werden auch schon mal 80 Sitzplätze für Falken reserviert:

Kurzkritik #Dosenfraß: “‘Buss’ Schweinegulasch mit Nudeln”

  • Geschmack Okay. Nicht zu intensiv, deshalb netterweise individuell nachwürzbar.
  • Konsistenz annehmbar. Nudeln etwas labberig, aber nicht übermäßig viel Tomatensauce als Füllstoff
  • Preis angemessen. Knapp 2 €uro für eine 800g-Dose
  • Leider nicht vegan

The Queen strikes back. :-)

Make America..

Als bekennender Sprachnazi..

.. habe ich mir es mir ja inzwischen angewöhnt, mich im Internet zurückzuhalten. Viele Postings und Kommentare sind so derartig dahin gerotzt, daß ich sie einfach überspringe. Durchgehende Kleinschreibung ist z.B. so ein Trigger. Oder bei jedem fünften Wort einen falschen Buchstaben auf dem Keyboard erwischt.

Aber es gibt hin und wieder so ein paar Highlights, die ich einfach nicht unkommentiert lassen kann:

achieve

Jaja, kann man jetzt als Arschloch-Nummer von mir auslegen. Die Frau „anonymiss“ postet allerdings öfter solche nicht näher definierten Sinnfragen über einen deutschen Server.
Wenn man schon als eine Art von Anonymous auftritt und einigermaßen global verständlich in Englisch schreibt, dann sollte man auch in der Lage sein, sein geschriebenes Englisch anonym mal z.B. von Google übersetzen zu lassen.

alte Hunde

Da zuckt dann plötzlich im Morgengrauen ein Kopf in die Höhe.
Schaut mich verschlafen und unsicher an.
Ich streichele sanft über seine Nase, seinen Kopf.
Er begreift, daß er auf seinem Sofa liegt und ich neben ihm sitze.
Grummelt wohlig, rollt sich wieder ein.
Ich werde immer neben ihm sitzen.
Immer.

Eintopf!

Da ich heute wieder Lust hatte, zuhause zu #kochen, hau ich euch jetzt mal mein Lieblings- #Rezept für einen simplen aber leckeren #Eintopf ’raus:

Opa ★Miller’s Kartoffel-Möhren-Eintopf

Es ist optimiert für #Minimalismus: möglichst wenige Utensilien in kleiner Küche.

Benötigte Kochutensilien:

  • Ein großer Kochtopf, ca. 6 – 7 Liter fassend
  • Eine entsprechend große Herdplatte
  • Eine (saubere) Spüle
  • Ein vernünftig großes Schneidebrett.
    (nein! kleine Frühstücks-Brettchen sind nicht okay!)
  • Drei möglichst scharfe Messer: ein großes Kochmesser, ein kleines Kochmesser, ein Schälmesser.
    (Pro-Tip: scharfe Küchenmesser niemals in einer Spülmaschine reinigen. Dann lieber gleich wegschmeißen und neue kaufen..)
  • Und der von Oma geerbte Kartoffelstampfer! :)

Zutaten für ca 5 – 6 Personen (oder einen Single-Haushalt mit Kühlschrank für fast eine Woche):

  • Ein Netz Kartoffeln, 2,5 kg
  • Ein Beutel Möhren, 1 kg
  • Eine Knolle Knoblauch
  • Eine große Metzger-Zwiebel
  • Schinkenwürfel, ca.250 gr, (gibt’s als Fertigpackung)
  • Eine Fertigpackung “Mini-Frikadellen” (Sorry Vegetarier, an dieser Stelle könntet ihr dann spätestens jetzt alternative Vorschläge einbringen.)
  • Irgendein Fett oder Öl zum Braten.
  • Salz, Pfeffer, Instant-Gemüsebrühe, o.ä. Was man halt so persönlich als Würze mag.

Zubereitung

  • Phase 1

    • Kochtopf halb mit Wasser füllen
    • Kartoffeln und Möhren schälen und reinwerfen.
    • Danach Zwiebel schälen und würfeln.
    • Kochtopf mit Inhalt in die (saubere) Spüle ausgießen und gut ausspülen. (Kartoffelstärke hat sich abgesetzt).
    • Topf auf den Herd und anfeuern auf volle Pulle, Zwiebeln rein, warten bis das restliche Wasser verdampft ist und dann Fett oder Öl dazu.
    • Zwischenzeitlich Knoblauch schälen und kleinschneiden.
    • Anbraten bis die Zwiebelwürfel leicht braun werden.
      (Pro-Tip: Zwiebeln sind beim Braten echte Bitches! Erst passiert lange nichts und dann sind sie plötzlich verbrannt. Also aufpassen und regelmäßig umrühren!)
    • Schinkenwürfel und gehackten Knoblauch dazugeben und noch ein paar Minuten auf halber Hitze anschwitzen, dann mit etwas Wasser ablöschen und ein wenig weiterköcheln lassen.
  • Phase 2

    • Topf vom heißen Herd nehmen und das Schneidebrett wieder hervorholen.
    • Kartoffeln und Möhren aus der Spüle kleinschneiden und in den Topf geben. (Das kann etwas dauern bei rund vier Kilo, aber je kleiner man das Gemüse schneidet, desto kürzer ist die anschließende Garzeit.)
    • Wenn alles im Topf ist, das ganze Zeugs mit (optimalerweise heißem) Wasser auffüllen, bis es fast von Wasser bedeckt ist.
    • Nun noch Gewürze und evtl. Kräuter hinzugeben, zurück auf den Herd und kräftig Kochen, bis Kartoffeln und Möhren gar sind. (Regelmäßig umrühren und den Wasserstand bzw. die Konsistenz prüfen).
    • Unterdessen kann man dann die gekauften “Mini-Frikadellen” (oder was man sonst so als Highlight für den Eintopf vorgesehen hat) kleinschneiden.
    • Wenn das Gemüse gar ist, den Inhalt des Kochtopfes mit Oma’s Kartoffelstampfer zerstampfen, wie es einem beliebt.
    • Anschließend die zerstückelten Frikadellen unterrühren und das alles noch etwas ziehen lassen.
  • Phase 3

    • Am geilsten schmecken Eintöpfe sowieso immer in den Tagen, nachdem man sie gekocht hat. Also während des Kochens lieber etwas zurückhaltender würzen, die Aromen ziehen über Nacht noch richtig durch und entfalten sich.

Ein wahrlich historisches Patent

Klorolle

„Game Over“

Game Over

Der erste Schnee

Whoopsie! :) Langsam bricht der erste offizielle Arbeitstag des neuen Jahres an und Zack! fällt der erste Schnee in Dortmund!
Das ist jetzt kein mörderischer Blizzard, sondern eher so ein romantisches kleines Flöckchen-Geriesel. Aber immerhin bleibt es so langsam liegen auf Hausdächern und Autos.
Ich freu mich. :) Denn das gehört für mich zum Winter, zum Wechsel der Jahreszeiten in der Klimazone in der ich lebe.

Und ich weiß jetzt schon, wie das heute wieder in den allgemeinen Medien präsentiert wird. Höchst offizielle „Unwetterwarnungen“: Glatteis-Gefahr, Schneematsch, rutschige Straßen, die komplette Horrorshow eines milden Winterwetters in der gemäßigten Klimazone dieses Planeten.

Da werden sich heute jede Menge Verkehrsteilnehmer übelst auf Autobahnen und Bundesstraßen bei Unfällen verletzen – denn woher soll man denn ahnen können, daß im Winter Schnee fällt?!

Ich kann mich noch an „Schneefrei“ erinnern. Kennt jemand hier noch „Schneefrei“? Das war so was ähnliches wie „Hitzefrei“ in der Schule, nur umgekehrt. Wenn da damals® so viel Schnee rumlag, daß man befürchten musste, daß irgendwelche Grundschüler auf dem Schulweg für immer in Schneewehen verschwinden oder zumindest bis zum Frühjahr darin stecken bleiben, fiel der Schultag offiziell aus. Das wurde dann morgens im Radio bekanntgegeben.

Inzwischen sterben Schulkinder auf dem Weg zur Schule, weil „Helikopter-Eltern“ ihre behütete Brut mit ihrem SUV zur Schule fahren, völlig überraschend und unerwartet Anfang Januar auf glatte Straßen geraten und die „Cloud-Dings-Irgendwas“ automatische Lenkung plötzlich aussteigt. Und Peng! ein Kind vor der Schule überfahren…

Nein. Früher® war nicht alles besser. Bestimmt nicht. Aber wir hatten noch echt geile Winter mit jeder Menge Schnee. Und wir konnten damit umgehen; ohne Computer.

Minimalismus..

Gut, dann trinke ich meinen “Weihnachts-Whisky” eben aus einem irgendwann mal auf der Straße aufgelesenen 2cl-Jägermeister-Glas. Etwas Angemesseneres ist hier nicht zu finden.

Das ist der Preis des gelebten Minimalismus. Aber er ist wirklich sehr sehr gering. Das Gefühl der Freiheit gewinnt immer noch Oberhand. :)

Dinge, die ich immer schon wissen wollte..

Popelfresser

„War der Artikel hilfreich?“ :-)

Und dann immer diese obligatorische Schweigeminute..

60 verpisste Sekunden, in denen irgendwelcher Todesopfer gedacht wird. Eine symbolische Geste, die gesellschaftlich verpflichtend ist, angelegt auf Außenwirkung. ‚Seht her! Ich trauere jetzt mal kurz!‘
Wehe dem, der in dieser Schweigeminute laut in den Raum ruft „Entschuldigung, ich hab‘ gefurzt!“ oder „Das Bild hängt schief!“

Wie wäre es denn mal mit einem Schweigetag oder gleich einer ganzen Schweigewoche? Ich bin mir sicher, daß vielen Leuten ganz neue Gedanken und Erkenntnisse kommen würden, wenn sie mal einen ganzen Tag lang die Fresse hielten und sich auch nicht das Gelaber anderer Menschen anhören müssten.